Donnerstag, November 30, 2006


Schlehen als Vitaminvorrat für den Winter

schwarzblaue bis ca. 13 Millimeter dicke Früchte des Schlehdorns, auch Schwarzdorn genannt. Erinnern an kleine runde Pflaumen oder Mirabellen.

Es wurde übrigens die Pflaume und Mirabelle einst aus der Schlehe gezüchtet.

schmecken roh sehr herb. Geerntet werden Schlehen erst nach dem ersten Frost. So verlieren sie ihrem herben und zum Teil bitteren Geschmack.

Früher nutze man getrocknete Schlehen als Vitaminvorrat für den Winter.
Sie enthalten Gerbstoffe, Mineralien und Vitamin C.

Auch die weißen Blüten, die im März und April kommen, sind nützlich.
Man kann die frischen Blüten für Tee als Blutreinigunsmittel verwenden. Er reinigt und stärkt den Magen und galt schon zu Sebastians Kneipps Zeiten als Abführmittel.

Heute noch werden die Früchte zu Saft, Marmeldade, Kompott, Wein und Likör verarbeitet.

Marmeladen-Rezept:
ca. 1,2 kg Schlehen mit etwas Wasser zu einem Brei kochen,
dann sieben oder durch ein Filtetuch drücken.
den gewonnen Mus mit Gelierzucker nochmals aufkochen,
den Saft einer Zitrone oder etwas Zitronensäure dazu geben,
und heiss in Gläser füllen
Deckel drauf und ca. 5 Minuten auf den Kopf stellen, damit ein Vakuum entsteht.

hier sind noch mehr interessante Bücher über Beeren und Marmelade >>>

Mittwoch, November 29, 2006


schneller Karotten - Biskuitkuchen

fertig in 30 Minuten





Zutaten:
4 Eier,
5-6 Eßl. warmes Wasser
150 gr. Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
150 gr. Mehl ( ich nehme gern halb Vollkorn, halb Weizenmehl)
1 Teel. Backpulver
150 gr. Karotten (je nach dicke, 3-4 Stück)
Backblech (Form nach eigener Wahl) mit Margarine oder Butter einfetten und mit Mehl bestäuben, oder mit Pergamentpapier auslegen

Eigelb von Eiweiss trennen
Eiweiss zu steifer Masser schlagen, 1/3 des Zuckers dazu geben, weiter steif schlagen, bis man ein Messerstich sehen kann

Eigelb und Wasser schaumig rühren, nach und nach 2/3 Zucker und Vanillezucker hinzugeben. So lange schlagen, bis dicke cremige Masse entstanden ist.
Jetzt wird das geschlagene Eiweiss darauf gegeben und vorsichtig untergehoben, Darüber wird dann das Mehl, Karotten und Bakpulver gesiebt, und Vorsichtig unter gehoben - aber nicht rühren!

Jetzt alles aufs Blech und bei ca. 200 ° im Umluft- oder bei ca. 220° im Backofen bei ca. 20 / 25 Minuten backen. Wenn man sich nicht ganz sicher ist, ob sie Zeit reichte, kann man ja nach der angegebenen Backzeit mit einer Stricknadel kurz einstechen und schauen, ob es noch klebt oder die Nadel sauber wieder rauskommt.

Guten Appetit bei dem schnellen Rezept zu einem Biskuitkuchen mit Karotten.

Dieses Rezept kann man variieren, indem man anstatt Karotten auch Äfpel oder Birnen nehmen kann, diese allerdings zum Schluß, wenn der Teig schon in der Form ist nur noch geviertelt drauf legen....

interessante Backbücher finden Sie auch hier >>>



Samstag, November 25, 2006


Grüne-Tomaten/Apfel-Mus (Konfituere)

- ja richtig gelesen, das kann man aufs Brot schmieren mmh lecker

Vorbereitung für ca. 4 Gläser

1 kg grüne Tomaten,
1 kg Äpfel, ich nahm Fallobst
wahlweise noch mit Kürbis, hier Hokaido
Saft von 2 Zitronen,
1.5 kg Gelier-Zucker (wer es nicht so süß mag, auch 1:2 Gelierzucker)

die Tomaten, Kürbis und Äpfel in Stücke schneiden und zu Brei kochen.
Durch Sieb drücken oder mit dem Mixstab zerkleinern.
Den Zitronensaft und Gelierzucker dazugeben und ca. 4 Minuten sprudelnd kochen. Heiß in Gläser füllen und sofort verschließen. Die Gläser für ca. 5 Minuten auf den Deckel stellen.

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Montag, November 20, 2006

Kochtopf und Co.


Immer wieder sind mir interessante Rezepte in die Hände gefallen, oder habe auch mal selbst nach Besonderheiten gesucht - dann gefunden - und schwupps waren sie wieder verlegt.
Jetzt werde ich hier einfach mal meine Sammlung aufschreiben - also nicht gleich wieder wegklicken, weil es am Anfang vielleicht noch wenig ist, aber es wird wohl

immer wieder etwas dazu kommen.

auf unserem Grundstück (siehe auch: http://myhome-mycastle.blogspot.com/ ), habe ich Tomaten angepflanzt. Als bei meiner Mutter in BW schon die Saison vorbei war, hatte ich immer noch Tomaten, und als Ende Oktober der erste Frost kam, kam mir ein Rezept meiner Oma in Erinnerung, wie man die letzten GRÜNEN Tomaten verarbeiten und konservieren kann.



Grüne Tomaten (Zutaten für ca. 4 Portionen, bzw. ca. 4 Einmachgläser)

1 kg grüne Tomaten
1 l Weinessig, es geht auch Einmachessig
1 kg Zucker, wer es nicht ganz so süß-sauer mag, dann etwas weniger Zucker
1 Zimtstange oder Zimt gemahlen
1 Msp. Ingwer, gemahlen
10 weiße Pfefferkörner oder Pfefferpulver
3 Nelken oder Msp. gemahlene Nelken
geriebene Schale einer halben (ungespritzten) Zitrone

zur Vorbereitung:
die grünen Tomaten mehrfach einstechen und in leicht gesalzenem Wasser 2 bis 3 Minuten kochen - nicht länger, sonst platzt die Haut zu sehr.
Abtropfen lassen, Sud wegleeren.
Tomaten nun in einen Topf geben und mit Essig bedecken. Deckel drauf und über Nacht stehen lassen.

Dann am nächsten Tag abseien und das Essigwasser auffangen, Zucker mit dem Essigwasser erhitzen und unter Rühren den Zucker auflösen und kurz aufkochen. Die Gewürze mitkochen, wer die Gewürze später nicht im Sud haben möchte sollte diese in ein Stofftaschentuch einknoten.
Mittlerweile die Tomaten in Gläser schichten.
Jetzt bleibt der Phantasie keinen Grenzen:
man kann noch rote Paprikastreifen mit einlegen, Zwiebelscheiben, Knoblauch, Sellerie oder nur das Selleriekraut, Karottenscheiben, die obigen Gewürze dabei lassen oder wenn im Tüchlein mitgekocht weg tun... ganz wie das Herz und die Geschmäcker es wünschen, oder verschiedene Gläser richten und einfach ausprobieren, wie man es am liebsten hat...
den Sud heiß darüber gießen, Deckel drauf und noch ca. 30 Minuten bei 100° einkochen (das geht auch gut im Umluftbackofen).

Ich habe beim Internet-Durchstöbern sogar ganz mutige gefunden, die nicht mehr einkochen, dann allerdings waren nur die Tomaten im Glas und keine "Zugaben" mehr dazu.